Hier ein schönes Interwiew mit Kitty,Daisy and Lewis und ihren Eltern zum Erfolg der Band. Sehen sie auch die Interpretation von “Going up the country” und “Mean son of a gun”.Viel Spaß
Hier ein schönes Interwiew mit Kitty,Daisy and Lewis und ihren Eltern zum Erfolg der Band. Sehen sie auch die Interpretation von “Going up the country” und “Mean son of a gun”.Viel Spaß

photo: g.u.hauth, SWING DANCE ORCHESTRA
Nichts für alte Männer,
Gestern war es mal wieder so weit,
Ich habe meine müden Knochen aus meinem Ledersessel erhoben, die alten Langspielplatten zur Seite geräumt und mich auf den Weg zum Admiralspalast gemacht. Für mich ist der Admiralspalst einer der schönsten Konzert Locations von Berlin, hier wurde gestern zur Swingroyal Nacht geladen und Sie waren alle gekommen, mit 2000 Besuchern propenvoll, jung und alt, Swing Cats, Teds & stylish people. Das Puplikum hatte sich schick gemacht und dem Anlaß entsprechend Mode aus den 40er,50er Jahren zelebriert.
Es war eine wahre Freude endlich mal wieder Leute mit Geschmack zu treffen, die sich vom heutigen schlabber Look deutlich abheben und das auch gerne zeigen. Den musikalischen Konzertauftakt machte Andrej Hermlin mit seiner Swing Dance Band.
Ein Profi und Meister seines Faches, der von der ersten Note an die Leute nicht mehr auf den Sitzen hielt und mit seinem gesamten Swing Repertoire das gesamte Publikum begeisterte. – einfach perfekt … bis hier hin hatte sich das Eintrittsgeld schon gelohnt, aber der Hauptakt sollte ja noch kommen. Die Pausen wurden kunstvoll mit Darbietungen von Eden, einer Burlesque Tänzerin und The Sole Girls, einer Tap Dance Gruppe gefüllt. Wem das zu langweilig war, der konnte ein wenig in den Gängen shoppen gehen,
Frozen Hisbiscus – Schmuck
Redcat 7 -Burlesque wear, Korsetts, Röcke, Blusen und mehr…
Rock A Ticki - 50 th stuff
stellten ihre schönsten Stücke aus.
Leider erst 3 Stunden später begann dann der Hauptakt, Kitty, Daisy & Lewis spielten was das Zeug hielt,
die Megahits “Going up the Country” und “Mean son of a gun” durften nicht fehlen. Die Menge tobte und spätestens bei “Hillbilly Music” konnte es auch den letzten nicht mehr halten.
Ein sehr gelungener Konzertabend mit wundervollem Rahmenprogramm in einer der schönsten Häuser Berlins.
Danke …
Buddy-Style

Von jeder jungen Band aus London, die etwas auf sich hält, würde man bei einem Durchschnittsalter von sechzehn Jahren eher erwarten, dass sie viel Zeit damit verbringt, von irgendwelchen Blogs die neuesten Remixe auf ihre iPhones zu laden, anstatt ihre eigenen Melodien auf Schallplatten mit 78 Umdrehungen zu schneiden. Doch die aus zwei Schwestern und einem Bruder bestehenden Rock’n'Roll-Enthusiasten Kitty, Daisy & Lewis sind eben keine gewöhnliche Band.
Die drei Geschwister mit Nachnamen Durham – nun fünfzehn, achtzehn und siebzehn Jahre alt - waren zum ersten Mal bei einer Country & Rockabilly-Jam-Session in einem Pub in Nordlondon gemeinsam auf einer Live-Bühne gestanden. Fünf Jahre später hat jenes junge Familienunternehmen, das von allem besessen ist, was mit den Fünfziger Jahren zu tun hat (die Musik, die Mode, die Technik…) dank massiver Mundpropaganda eine beachtlich gewachsene Fangemeinde aufbauen können, was sowohl ihren frenetisch gefeierten Club-Gigs als auch spektakulären Festivalauftritten – wie dem viel beachteten „Underage Festival“ letzten August im Londoner Victoriapark – zu verdanken ist.
Aufgenommen wurde das Album von Lewis und Graeme in ihrem Heimstudio in Kentish Town auf altehrwürdig analoge Weise, bei der kein bisschen Digitaltechnik zum Einsatz kam. Lewis will die Musik, mit der sich seine Schwestern und er fortwährend beschäftigen, mit aller Leidenschaft leben und atmen. Und deshalb sind für ihn 78rpm-Scheiben – besser bekannt als “Schellackplatten”, welche auch nach der Einführung von PVC als Herstellungs-material bis in die Sechziger Jahre hinein fabriziert wurden – weit mehr als nur begehrte Sammelobjekte, die er als DJ regelmäßig zum Einsatz bringt: für Lewis bleibt die Schellackplatte, dessen Fertigungstechnik er sich autodidaktisch angeeignet hat, das ultimative Rock’n'Roll-Format. Und so zeichnet er fürs Cutting der 10“- Ausgabe der neuesten Kitty, Daisy & Lewis-Single „Going Up The Country“, die tatsächlich auf 78 Umdrehungen läuft, selbst verantwortlich. Der selige Schellack-Platten-Fan und White-Stripes-Entdecker John Peel hätte seine Freude an dem Geschwister-Trio gehabt!
Doch das Debüt von Kitty, Daisy & Lewis ist alles andere als eine trockene Übung in Rückwärtsgewandtheit. Vielmehr schwingt es mit einer Leidenschaft, Intensität und überschwänglicher Lebensfreude, die ihre Live-Shows zu den großartigsten und unschuldigsten Vergnügungen machen, die es gerade in England zu sehen gibt. Und wenn man bedenkt, dass dieses Album immer nur in den freien Stunden aufgenommen werden konnte, wenn bei den dreien mal keine Schul- und Uni-Verpflichtungen anstanden …
sundaybest
Kitty Daisy & Lewis – Video
Kitty, Daisy & Lewis @ Rockabilly tv


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